Kulturgut Papier

Der wichtigste Informationsträger

Papier ist ein altes Kulturgut der Menschheit. Es vergeht kein Tag, an
dem wir nicht mit Papier zu tun haben, als Schreib- und Druckpapier, als Hygienepapier oder als Verpackungspapier.

Papier hat seinen Namen von der Papyrus-Pflanze bekommen, einer Pflanze, die an den Ufern der Flüsse Vorderasiens und Ägyptens wächst. Die Erfindung des eigentlichen Papiers wird einem chinesischen Beamten zugeschrieben, der zu Beginn des 2. Jahrhunderts nach Christus das erste Papier hergestellt haben soll.

Durch die Araber kam das Papier im 12. Jahrhundert nach Spanien. Die erste deutsche Papiermühle ist um das Jahr 1390 in Nürnberg nachweisbar. Seit der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts dominiert das Papier als Schrift- und Druck-
träger und es hatte damit Papyrus und Pergament verdrängt. Die Erfindung des Buchdrucks mit beweglichen Lettern durch Johannes Gutenberg im 15. Jahr-
hundert ließ den Papierbedarf stark anwachsen.

Vor allem die Erfindung der Papiermaschine Ende des 18. Jahrhunderts sowie die Erschließung neuer Rohstoffe im 19. Jahrhundert führten schließlich zur Entwick-
lung der Papierindustrie. Heute produzieren moderne Papiermaschinen in einer Stunde mehr Papier als eine Papiermühle im vorigen Jahrhundert in einem Jahr.

Papier für Druckprodukte
Papier steht für Haptik, Optik, Erlebnis und Mehrwert. Doch Papier ist nicht gleich Papier, im Gegenteil. Seine Vielfalt ist faszinierend und die Gestaltungsmöglich-
keiten, die sich bieten, ebenso.

Papier ist als Bedruckstoff und Informationsträger nicht wegzudenken! Vielmehr steigt der Einsatz von Papier trotz (oder gerade wegen) der allgemeinen Digitali-
sierung. Weil das Druckpapier nicht nur die Informationen transportiert, sondern ein hohes Maß an Image verkörpert, sollte man ihm besondere Beachtung schenken, denn die wachsende Unkenntnis über den Einsatz, das Bedrucken und die Verarbeitung unterschiedlichster Papiere führen zur falschen Papierauswahl und können den Erfolg eines Druckobjekts gefährden.

Kontakt

Druckerei Gerteis AG
Bernstrasse 223
3052 Zollikofen
Telefon 031 382 31 26
Telefax 031 382 26 68
info@gerteisdruckerei.ch

Dienstleistungen

  • Bandieren
    • Bandieren auch Banderolieren ge- nannt, ist ein Vorgang der Verpak- kungstechnik, bei Druckprodukte gleicher oder verschiedener Art mit einer Banderole (einem Band) aus Papier oder Kunststoffmaterialien zu einer Einheit zusammengefasst werden. Mehr

  • Buchdruck
    • Das Buch- bzw. Hochdruck- verfahren ist das älteste und klassische Druckverfahren. Das von Johannes Gutenberg erfundene Verfahren ist der Druck mit beweglichen Lettern (Mobillettern- druck). Mehr

  • Fälzeln
    • Die am meisten beanspruchte Stelle am Falzbogen ist der Rückenfalz. Er dient als Gelenk und kann durch das Aufkleben eines Streifens, des so- genannten Fälzels verstärkt werden. Mehr

  • Falzen
    • Mit Hilfe eines Werkzeugs oder einer Maschine wird in der Papierweiter- verarbeitung das Herstellen einer scharfe Knickkante (Falzlinie, Falz- bruch) bei Papier, Karton oder Pappe erreicht. Wird die Knickkante ohne Werkzeuge erstellt, spricht man von Falten. Mehr

  • Heften
    • In der Druckweiterverarbeitung kommen sogenannte Drahtheft- maschinen für die Endfertigung zum Einsatz. Mehr

  • Klebebindung
    • Die Klebebindung ist Heute das dominierende Bindeverfahren in der Industriellen Buch- und Broschuren- herstellung. Auf den aufgerauten Rücken des geschnittenen Buch- blocks, gegebenenfalls unter Auffächern, werden Klebstoffe aufgetragen die den Zusammenhalt der Blätter gewährleisten. Mehr

  • Lackieren
    • Die verschiedenen Lacke werden über Walzen oder Lackformen in Lackierwerken direkt auf den Bedruckstoff aufgetragen oder indirekt über Zwischenträger (z.B. Drucklack von der Druckplatte über das Gummituch. Mehr

  • Laminieren
    • Mit laminieren bezeichnet man das Verschweissen von Dokumenten, Fotos oder ähnlichen Druckerzeugnissen zwischen zwei transparenten Kunststoff-Folien. Papier wird dadurch vor Nässe, und Beschädigungen geschützt. Mehr

  • Lochen/Bohren
    • Lochen/Bohren ist ein Verfahren, das in der Weiterverarbeitung zum Einsatz kommt und dazu dient, lose Blätter oder gebundene und geheftete Broschüren mit runden Löchern zu versehen. Mehr

  • Offsetdruck
    • Beim Offset Druck/Flachdruck befinden sich die druckenden und nicht druckenden Stellen der Druck- form auf einer Ebene. Die drucken- den Partien zeichnen sich dadurch aus, dass sie farbführend und die nichtdruckenden Stellen farbabwei- send sind. Mehr

  • Perforieren
    • Unter Perforieren versteht man Schlitz- und Lochstanzung in Papier oder Karton zum Abtrennen eines Blattes oder Blatt-Teiles. Mehr

  • Prägen
    • Tiegeldruckpressen finden auch zum Prägen Anwendung. Beim Prägen bewirkt eine Patrize mit Druck auf einer ebenen Werkstückoberfläche eine Verformung zu einem Relief. Mehr

  • Rillen
    • Das Rillen ist ein Arbeitsvorgang, den ein Buchbinder bei der Her- stellung einer Broschüre durchführt. In der Verpackungsindustrie wird es ebenfalls verwendet, beispielsweise für die Produktion von Faltschach- teln. Dies geschieht in der Rill- maschine. Mehr

  • Stanzen
    • Beim Stanzen von Karton können die Stanzformen neben den Stanzmessern auch Rill-Linien enthalten, so dass Stanzen und Rillen (Vorbereiten der Falzkanten) in einem Arbeitsgang stattfinden. Mehr

  • Zusammentragen
    • Manuelles oder maschinelles Übereinanderlegen von Einzel- blättern oder Falzbogen in einer bestimmten Reihenfolge zu einem Rohblock, in richtiger Seitenreihen- folge. Mehr